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§ 68 GKG

  1. § 68 Absatz 1 Satz 2 GKG

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Gerichtskostengesetz (GKG)

Wortlaut in der am 01.01.2026 geltenden Fassung (gültig ab 01.01.2026, laut buzer.de).
Seit dem 15.10.2026, 17:35 Uhr gilt eine geänderte Fassung: geltender Wortlaut

Fassung
in der seit dem 01.01.2026 geltenden Fassung
geändert durch Artikel 11 G. v. 08.12.2025 BGBl. 2025 I Nr. 318

§ 68 Beschwerde gegen die Festsetzung des Streitwerts

(1) Gegen den Beschluss, durch den der Wert für die Gerichtsgebühren festgesetzt worden ist (§ 63 Abs. 2), findet die Beschwerde statt, wenn der Wert des Beschwerdegegenstands 300 Euro übersteigt.
Die Beschwerde findet auch statt, wenn sie das Gericht, das die angefochtene Entscheidung erlassen hat, wegen der grundsätzlichen Bedeutung der zur Entscheidung stehenden Frage in dem Beschluss zulässt.
Die Beschwerde ist nur zulässig, wenn sie innerhalb der in § 63 Abs. 3 Satz 2 bestimmten Frist eingelegt wird; ist der Streitwert später als einen Monat vor Ablauf dieser Frist festgesetzt worden, kann sie noch innerhalb eines Monats nach Zustellung oder formloser Mitteilung des Festsetzungsbeschlusses eingelegt werden.
Im Fall der formlosen Mitteilung gilt der Beschluss mit dem vierten Tag nach Aufgabe zur Post als bekannt gemacht.
§ 66 Abs. 3, 4, 5 Satz 1, 2 und 5 sowie Abs. 6 ist entsprechend anzuwenden.
Die weitere Beschwerde ist innerhalb eines Monats nach Zustellung der Entscheidung des Beschwerdegerichts einzulegen.
(2) War der Beschwerdeführer ohne sein Verschulden verhindert, die Frist einzuhalten, ist ihm auf Antrag von dem Gericht, das über die Beschwerde zu entscheiden hat, Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewähren, wenn er die Beschwerde binnen zwei Wochen nach der Beseitigung des Hindernisses einlegt und die Tatsachen, welche die Wiedereinsetzung begründen, glaubhaft macht.
Ein Fehlen des Verschuldens wird vermutet, wenn eine Rechtsbehelfsbelehrung unterblieben oder fehlerhaft ist.
Nach Ablauf eines Jahres, von dem Ende der versäumten Frist an gerechnet, kann die Wiedereinsetzung nicht mehr beantragt werden.
Gegen die Ablehnung der Wiedereinsetzung findet die Beschwerde statt.
Sie ist nur zulässig, wenn sie innerhalb von zwei Wochen eingelegt wird.
Die Frist beginnt mit der Zustellung der Entscheidung.
§ 66 Abs. 3 Satz 1 bis 3, Abs. 5 Satz 1, 2 und 5 sowie Abs. 6 ist entsprechend anzuwenden.
(3) Die Verfahren sind gebührenfrei.
Kosten werden nicht erstattet.
Quelle
buzer.de
Abgerufen
16.10.2026, 19:21 Uhr
Fassungen im eigenen Bestand
seit 15.10.2026, 17:35 Uhr (geltend)
01.01.2026 bis 15.10.2026, 17:35 Uhr (laut buzer.de) – hier gezeigt

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